Rohöl aus Plastikabfällen

 

Willkommen bei Plastic for Future - Plastikmüll stoppen bevor er den Ozean erreicht!

Plastic for Future wird von der GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) technisch beraten.


Hallo, wir sind Charlotte aus Ghana und Friedrich aus Deutschland. Zusammen gründen wir das Projekt Plastic for Future. In Togo (Westafrika) möchten wir die erste Plastikmüll - Recyclinganlage aufbauen und betreiben, welche Verpackungsabfälle in synthetisches Rohöl umwandelt und damit die Umwelt nachhaltig schützt.

Im Video stellen wir euch unsere Kampagne vor. Um weitere interessante Informationen zu erhalten bitte nach unten scrollen.

 

 


Plastic for Future- Transformation eines Problems in gesellschaftlichen Nutzen


Die Problematik der stetig und explosiv steigenden Plastikmüllmengen ist uns allen bekannt. Weltweit steigt dessen Produktion pro Kopf und Jahr an- in den Industrienationen zwar gravierender als in Entwicklungsländern, aber in Ländern mit schlecht funktionierender Müllabfuhr wird das Problem  visuell klar:

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Plastikverpackungen liegen zu Tausenden herum und werden unter niedrigen Temperaturen verbrannt, wobei sie Menschen und Natur belasten. Zudem verschiffen die reicheren Länder Müll in ärmere Regionen wie zum Beispiel nach Westafrika, das Problem wird damit verschoben. Der Müll ist unser aller Problem!

Der Müll ist da und wird auch weiter produziert werden- das ist klar. Also brauchen wir eine Lösung, Plastikabfälle möglichst dezentral und wirtschaftlich attraktiv  zu recyceln, um Müll einen Mehrwert zu geben. Dieses Problem hat das Start - Up -Unternehmen Biofabrik aus Dresden mit der Kompaktanlage WASTX plastic nun hoch effizient gelöst. Plastikmüll wird durch Pyrolyse zu Öl destilliert und der Stoffkreislauf wird geschlossen.



Es bleiben bei diesem Verfahren kaum Reststoffe zurück und der CO2- Ausstoß wird drastisch minimiert. Somit wird es lukrativer sein Müll zu sammeln als ihn wegzuwerfen.

Das Resultat: Wesentlich weniger Verpackungsmüll verschmutzt die Umwelt und schädlicher Müll stellt einen Mehrwert dar.
(Über die Links unter dem Text WASTX plastic kommt ihr zur Website von Biofabrik wo die Funktionsweise der Anlage ausführlich erklärt wird.)


Plastic for Future- Das Projekt

Wir möchten in Kpalimé, der mit ca. 70.000 Einwohnern  viertgrößten Stadt Togos , auf unserem Grundstück eine WASTX plastic Anlage aufbauen und betreiben.

An einer zentral gelegenen Wiegestation wird gesammelter Plastikmüll kiloweise angekauft, zur 10 Minuten entfernten Anlage transportiert, dort verarbeitet und das Endprodukt (synthetisches Rohöl) an eine Raffinerie in Lomé, der Hauptstadt Togos, verkauft.

Aus den Umsätzen wird der zu verarbeitende Verpackungsmüll angekauft, Löhne für festangestellte MitarbeiterInnen bezahlt, die Anlage gewartet und und Steuern und Sozialversicherungsbeiträge bezahlt. Ein Teil sollte später angespart werden, um eventuell eines Tages ein zweites Modul zu erwerben um damit den gesamten anfallenden Verpackungsmüll der Stadt zu bewältigen oder einen anderen Standort in Togo eröffnen zu können. Auch werden wir durch dieses Projekt eventuell für Biofabrik   als Distributor fungieren können und anhand der laufenden Anlage interessierten Investoren, Unternehmern und Projekten das Wirkungsprinzip veranschaulichen. Somit würde die Verbreitung der WASTX Plastic und der daraus resultierenden Umweltschutz weiträumig vorangetrieben.

Togo gehört zu einem der ärmsten Länder der Welt. Es ist keine Seltenheit, dass eine Familie mit einem Budget von unter zwei Dollar am Tag zurechtkommen muss.
Gerade Menschen welche keine zureichende Ausbildung genießen konnten, haben es unheimlich schwer ihre Familien zu ernähren. Mit Plastic for Future möchte ich es Menschen, die momentan von unter einem Dollar am Tag leben müssen, ermöglichen, sich durch das Sammeln von Verpackungsabfällen einen Tageslohn, vergleichbar mit dem eines Maurers in Togo, erwirtschaften zu können. Dadurch würde ihr Tageseinkommen verdreifacht. Plastic for Future wird diesen Menschen die persönliche Schutzausrüstung für Ihre Arbeit stellen, ihnen ein langfristiges Auskommen sichern und ihnen zu einem besseren Stand in ihrer Gesellschaft verhelfen.

Plastic for Future- Ein starker Partner für Projekte der Region

Mit Plastic for Future möchten wir ein erfolgreiches Projekt mit sozialer Tragweite gründen.  Plastic for Future wird 20 Prozent der erwirtschafteten Gewinne monatlich verschiedenen sozialen Projekten aus den Bereichen Umweltschutz/ Aufforstung und Hilfe für sozial Schwache und Menschen mit Behinderung zur Verfügung stellen.

Umso mehr Plastic for Future wächst desto größer wird der Wirkungsradius für die Umwelt und gleichzeitig für die Menschen in der Region. 


Jeder Spender wird monatlich einen Newsletter mit allen aktuellen Informationen erhalten, die Fortschritte des Projekts verfolgen und auch Bild und Videomaterial auf dem projekteigenen Instagram -Account #plasticforfuture und auf der öffentlichen Facebookseite Plastic for Future - Rohöl aus Plastikmüll ansehen können. 

 

Diese Crowdfunding Kampagne wurde ins Leben gerufen, um die Kosten für die Vorbereitungsarbeiten vor Ort in Togo zu decken. Die Anschaffung des technischen Equipments sowie andere bei der Durchführung des Projekts entstehende Kosten sollen durch Fördermittel bzw. Hauptsponsoren gedeckt werden. 

 

Wie wird Plastic for Future finanziert: 

Kauf eines Basismoduls und benötigtem Zubehör WASTX Plastic P1000/ Transport/ Einfuhrzölle (Fördergelder/Hauptsponsoren) 

365.000 Euro 

Vorbereitung des Grundstücks/ Anlagenstandort- Herstellung von Fundamenten für die Anlage und Tank, Bau eines Aufenthaltsraumes und Büro, Bau Zwischenlager Kunststoffe, Bau mobile Wiegestation (Fördermittel/ technische Eigenleistung) 

35.000 Euro 

Finanzielle Überbrückung während der Zeit der Vorbereitungsarbeiten in Togo, der Antragstellung der Fördermittel und der Anlaufzeit der Anlage (ca. 6 Monate), Gelder für Forschung und Organisation, Training Personal (Crowdfunding)

 24.000 Euro 


 

Wie wirtschaftet die WASTX Plastic Anlage?

Durchsatz 24 Stunden:                                          1000 Kg Verpackungsabfälle

Verunreinigungen pro 1000 kg:                          100 Kg

Produkt (Öl) pro 1000 Kg Kunststoffabfälle:    900 Kg

Umsatz 24 Stunden (je nach Ölpreis):                495 Euro

Umsatz pro Monat:                                                14.850 Euro

Kosten:

Kaufpreis Input pro t (Plastikmüll):                  100,00   Euro

Betriebskosten  pro t:                                            45,34    Euro

Verschleißteile pro t:                                             28,59    Euro

Wartung und Service pro t:                                  15,79    Euro

Personalkosten pro t:                                            50,00  Euro

Kosten gesamt pro t:                                             239,72  Euro

Kosten gesamt pro Monat:                                  7191,60 Euro

Umsatz und Ertrag:

Nettoertrag pro t:                                                    255,28 Euro

Nettoertrag pro Monat:                                         7658,40 Euro

Partneranteil an Biofabrik  25%                          1914,60 Euro

Steuerlast ca. 20 %                                                1148,76 Euro

Gewinn pro Monat:                                                4595,04 Euro

Projekte 20 % der Gewinne:                                1148,00 Euro

Projektpersonal:                                                     2400,00 Euro

Gewinne Unternehmen:                                     1046,28 Euro


Wir bedanken uns herzlich für euer Interesse und bitten euch die Kampagne, so viel als möglich zu teilen, sodass die Spendensumme zusammenkommt und wir mit großen Schritten Richtung Zukunft gehen können, eine Zukunft für die Natur, unseren Lebensraum und unsere Mitmenschen!

Mit herzlichen Grüßen,
Friedrich und Charlotte.

 


 

 

 

 

 

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